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Entscheidung vertagt

Die Weißenhorn Youngstars verlieren Spiel zwei der Viertelfinal-Serie gegen Karlsruhe mit 83:63 (41:31) und erwarten die BG damit am kommenden Sonntag (17.00 Uhr) zum Do-or-Die-Spiel um den Halbfinal-Einzug.

Karlsruhe bleibt ein schwieriges Pflaster für die Weißenhorn Youngstars. Die Youngstars verloren am Samstagabend Spiel zwei der Viertelfinal-Serie gegen die BG Karlsruhe mit 83:63 (41:30) und damit zum fünften Mal in Folge in der Friedrich-List-Sporthalle. „Wir sind dem Gegner heute permanent hinterhergelaufen und können uns über diese Niederlage nicht beschweren“, haderte Head Coach Danny Jansson mit einer der schwächsten Offensiv-Leistungen der Saison. Symptomatisch: Nur zwei Weißenhorner Teamassists und lediglich ein Profi (Joschka Ferner) mit zweistelliger Punkte-Ausbeute. „Wir hatten heute zu wenig Geduld in unserem Angriffsspiel und haben uns immer wieder Aussetzer geleistet“, so Jansson, dessen Team sich zu Beginn des Schlussviertels einen schmerzhaften 0:8-Run zum 69:50 einfing. Mit der Niederlage in Spiel zwei steht die Best-of-three-Serie nun bei 1-1. Die Entscheidung ums Weiterkommen ins Halbfinale fällt am Sonntag, den 9. April (17 Uhr), in der Weißenhorner Dreifachturnhalle. „Wir werden die Woche nutzen, um einige Anpassungen vorzunehmen, und dann gut vorbereitet in dieses Spiel gehen“, verspricht Head Coach Jansson.   

Was die Zuschauer im zweiten Viertelfinal-Spiel zunächst zu sehen bekamen, war magere Offensiv-Kost: Nach sechs Minuten hatten beide Teams mehr Turnovers als Körbe erzielt und verharrten beim Stand von 5:5. Erst mit einem Dreier plus anschließendem Layup von Joschka Ferner (5:10) kam Leben in das Spiel: Besonders Ricky Easterling zog für Karlsruhe nach und sorgte sogar für eine knappe 16:14-Führung der Gastgeber zur Viertelpause. Und Ferner gegen Easterling, dieses Scoring-Duell blieb das prägende der ersten Halbzeit: Nach 18 Minuten hatten die beiden Topscorer jeweils 18 Punkte auf dem Konto – mit Ergebnisvorteilen für die BG. Nach dem zwischenzeitlichen Ausgleich durch Marcell Pongo (25:25) leisteten sich die Youngstars einen defensiven Durchhänger und luden Karlsruhe zu einem 16:1-Lauf ein, der kurz vor der Halbzeit für den höchsten Rückstand des Abends sorgte (41:30).

Die Pausen-Ansprache von Danny Jansson zeigte dann aber Wirkung: Dank erhöhter Schlagzahl in der Defensive und zwei Dreiern legten die Youngstars einen 8:0-Lauf hin und schlossen damit binnen 70 Sekunden zum 41:39 auf. Eine Aufholjagd, die aber wenig nachhaltig war – denn Karlsruhe antwortete mit eigenen 9:0-Serie und sorgte damit wieder für klare Verhältnisse (50:39). Die Youngstars kamen in dieser Phase zu selten zu guten Abschlüssen und verzettelten sich häufig in Eins-gegen-Eins-Situationen – ein Umstand, der den Gästen zu Beginn des Schlussviertels schließlich das Genick brach: Nachdem David Krämer noch einmal auf elf Zähler (61:50) verkürzt hatte, stob Karlsruhe mit einem 8:0-Run auf 69:50 – die höchste Differenz des Spiels – davon. Wenngleich Weißenhorn zwischenzeitlich noch einmal auf 73:59 herankam, war der Drops in der Friedrich-List-Sporthalle damit gelutscht.

Es spielten: Joschka Ferner (24 Punkte, 6/6 Dreier), Marcell Pongo, Marvin Omuvwie (je 8), Björn Rohwer (7), David Krämer (6), Marius Stoll, Bernhard Benke (je 3), Lukas Rosenbohm, Till Pape (je 2), Nils Mittmann.     

Foto: Archiv/Horst Hörger.