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Erster Schritt in Richtung Viertelfinale

Erfolgreicher Start in die ProB-Playoffs: Die Weißenhorn Youngstars siegen im ersten Achtelfinal-Spiel gegen Rist Wedel mit 81:66 (44:36).

Der SC Rist Wedel scheint den Weißenhorn Youngstars als Postseason-Gegner gut zu liegen. Bereits in den Playoffs 2013 mussten die Schwaben gegen das Team aus Schleswig Holstein antreten und setzten sich damals dank zweier Auswärtssiege durch. Am Samstagabend bewies die Mannschaft von Danny Jansson, dass sie Wedel auch vor heimischem Publikum bezwingen kann. In einer intensiven, teils hitzigen Partie überzeugten die Youngstars insbesondere durch eine gute Defensivarbeit. „Wir haben zwar phasenweise auch einfache Fehler in der Verteidigung gemacht, aber insgesamt bin ich mit unserer Defense sehr zufrieden“, sagte Head Coach Danny Jansson nach der Partie. Ein weiterer wichtiger Faktor waren die Rebounds: Die Youngstars schnappten sich insgesamt 55 Korbabpraller, die Gäste lediglich 24. „Die Rebounds haben heute den Unterschied zwischen beiden Teams ausgemacht“, fasste der finnische Trainer zusammen. Zu den stärksten Weißenhorner Spielern unter den Körben gehörte Guard Marcell Pongo, der zehn Rebounds holte und zudem mit elf Assists und neun Punkten nur knapp an einem Triple-Double vorbei schrammte. Nicht einverstanden war Jansson dagegen mit den 17 Ballverlusten seiner Truppe: „Wedel hat uns im Spielaufbau immer wieder zu Fehlern gezwungen, die Folge waren zahlreiche Turnovers.“

Die ersten Punkte der Partie erzielte Center Björn Rohwer durch einen Korbleger. In den Folgeminuten entwickelte sich ein Spiel auf Augenhöhe, viereinhalb Minuten vor der Viertelpause führten die Youngstars knapp mit 9:8. In der Schlussphase des ersten Abschnitts übernahm der Sportclub das Kommando und setzte sich dank zweier Distanzwürfe innerhalb von 22 Sekunden auf 15:20 ab. Für die letzte erfolgreiche Aktion des ersten Viertels war allerdings der Weißenhorner Björn Rohwer verantwortlich, der per Dunk auf 17:20 verkürzte. Auch zu Beginn des zweiten Durchgangs waren aber die Gäste am Drücker: Sie fanden nun endgültig ihren Rhythmus und überlisteten fast bei jedem Angriff die Weißenhorner Verteidigung. Gut sechs Minuten vor der großen Pause hatte Wedel das Spiel beim Stand von 21:30 fest im Griff. Doch die Weißenhorner ließen sich nicht unterkriegen und kämpften sich durch Punkte von David Krämer und Marcell Pongo in das Spiel zurück (28:30, 17.). So richtig in Fahrt kam die Offensivabteilung der Fuggerstädter in den letzten beiden Minuten des zweiten Abschnitts, in denen sie durch einen 10 Punkte-Lauf auf 44:36 davon zogen.

In der Anfangsphase des dritten Viertels bauten die Youngstars ihren Run durch einen Dreier von Nils Mittmann auf 47:36 aus. Anschließend kippte die Partie aber wieder zu Gunsten der Gäste: Sie demonstrierten ebenfalls ihre Angriffsstärke und kamen durch einen 9:0-Lauf zurück in die Begegnung (47:45). Die Weißenhorner gaben aber ihre Führung nicht aus der Hand und bewiesen im weiteren Verlauf des dritten Durchgangs ein gutes Händchen von der Dreierlinie. Durch Distanzwürfe von Nils Mittmann, David Krämer und Till Pape erspielten sich die Hausherren nach 30 Minuten ein 6 Punkte-Polster (63:57). Im letzten Viertel dominierten die Youngstars, die ihre Angriffe souverän abschlossen und in der Verteidigung nur noch wenig anbrennen ließen. Die Folge: Wedel erzielte im gesamten vierten Abschnitt lediglich neun Punkte, dagegen war auf die Weißenhorner Schützen weiterhin Verlass. Spätestens nach einem Dreier von Doppellizenzspieler Joschka Ferner zwei Minuten vor der Schlusssirene zum 75:64 war die Partie entschieden. Durch einen Auswärtssieg in Wedel am nächsten Sonntag (17 Uhr) könnten die Weißenhorner somit bereits ins Playoff-Viertelfinale einziehen.

Für die Youngstars spielten: Krämer (17 Punkte), Mittmann (14), Omuvwie (12), Ferner (11), Pongo (9, 10 Rebounds, 11 Assists), Pape (9), Rohwer (6), Stoll (3), Benke, Köpple, Möbus, Rosenbohm.

Text: Matthias Sauter
Foto: Horst Hörger