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Pongos Dreier-Show sichert Platz zwei

Die Weißenhorn Youngstars gewinnen ohne drei Stammkräfte, dafür aber mit einem stark aufgelegten Marcell Pongo mit 71:80 in Rhöndorf und gehen damit als Hauptrunden-Zweiter in die Playoffs / Im Achtelfinale gegen Wedel - Spiel 1: Samstag, 18.00 Uhr, Dreifachturnhalle

Die Weißenhorn Youngstars gewinnen ihr letztes Hauptrunden-Spiel und gehen damit von Platz zwei aus in die Playoffs der ProB. Die Youngstars entschieden am Samstagabend ein umkämpftes Spiel in Rhöndorf mit 71:80 (34:35) und damit auch das Fernduell mit Elchingen um den zweiten Rang für sich. Dabei waren die Gäste gehandicapt ins Spiel gegangen: Auf Grund des zeitgleichen Ulmer Bundesliga-Spiels gegen Vechta fehlten mit Joschka Ferner, David Krämer und Björn Rohwer drei Stammkräfte. In deren Abwesenheit schwang sich vor allem Marcell Pongo zum Anführer auf: Einen Tag nach seinem 20. Geburtstag traf der ungarische Spielmacher fünf seiner sechs Dreier, erzielte 25 Punkte und griff sich obendrein zehn Rebounds. „Marcell hat eine beeindruckende Leistung gezeigt und viele Würfe getroffen, die bei ihm zuletzt nicht gefallen sind“, so ein zufriedener Head Coach Danny Jansson. „Insgesamt haben wir über weite Strecken sehr gut gereboundet – das war heute der Schlüssel.“ Im Playoff-Achtelfinale erwarten die Youngstars nun den Siebtplatzierten der Nord-Staffel, den SC Rist Wedel. Spiel eins steigt am kommenden Samstag (18.00 Uhr) in Weißenhorn.

Die Youngstars legten im Rhöndorfer DragonDome los wie die Feuerwehr: Vor allem Marvin Omuvwie war in Spiellaune und erzielte sechs schnelle Zähler – die letzten beiden per Slam-Dunk zur 6:9-Führung. Dann wendete sich das Blatt aber: Während die Gäste offensiv einiges liegen ließen, legte Rhöndorf eine 10:0-Serie zum 21:11 hin. Erst nach der Viertelpause fanden die Youngstars ihren „Groove“ wieder: Nachdem Chrissi Philipps in seinen ersten ProB-Minuten seine ersten Zähler erzielt hatte, brachten Nils Mittmann und Till Pape die Youngstars wieder auf Schlagdistanz (27:22); eine defensiv starke Phase und ein Dreier des 16-jährigen Mate Fazekas ermöglichten dann endgültig den Anschluss (29:27). Zwei weitere Distanztreffer von Marius Stoll und Lukas Rosenbohm bescherten dem Jansson-Team zum Pausentee dann sogar eine knappe 34:35-Führung.

Und diesen Schwung nahmen die Youngstars mit in den zweiten Durchgang: Ein Layup plus Foul des agilen Omuvwie machte einen 0:8-Run zur höchsten Weißenhorner Führung perfekt (40:47). Und als Marcell Pongo wenig später bereits seinen vierten Dreier versenkte, war die Führung in den zweistelligen Bereich geklettert (47:59). Doch zum Start in den Schlussabschnitt erwischten die Dragons Weißenhorn eiskalt: Zwei schmerzhafte Ballverluste ebneten Rhöndorf den Weg zu einem 8:0-Lauf und dem 56:59-Anschluss binnen drei Minuten. Eine Auszeit unterbrach die gegnerische Drangphase dann aber und brachte wieder mehr Stabilität ins Youngstars-Spiel. Und als drei Minuten vor Schluss erst Mittmann von außen einklinkte, und 30 Sekunden später Pongo einen weiteren Dreier einnetzte, war beim Stand von 61:71 die Vorentscheidung gefallen.

Es spielten: Marcell Pongo (25 Punkte, 10 Rebounds), Nils Mittmann (16, 8 Rebounds, 7 Assists), Marvin Omuvwie (12, 9 Rebounds), Till Pape (12, 8 Rebounds), Marius Stoll (5), Lukas Rosenbohm, Mate Fazekas (je 3), Christoph Phillips, Nico Möbus (je 2), Bernhard Benke.  

Foto: Stickel